Stauden

Doronicum orientale (Gemswurz)

Doronicum orientale ist umgangssprachlich als Gemswurz, Gämswurz oder Gamswurz bekannt. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Europa bis in den Kaukasus. Sie blüht, je nach Region, von Ende März bis Mai und wird in Sorten angeboten, die zwischen 30 und 60 Zentimeter hoch werden können.

Doronicum orientale

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Hepatica nobilis (Leberblümchen)

Vom Leberblümchen (Hepatica nobilis) gibt es 7 Standortformen, die in Europa, Ostasien und Nordamerika beheimatet sind. Bei uns wildwachsend, wenn auch selten anzutreffen, ist Hepatica nobilis var. nobilis. Es besiedelt Laubwälder, wird zwischen 10 und 20 Zentimeter hoch und blüht von März bis Mai.

Hepatica nobilis

Hepatica nobilis (Leberblümchen)

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Tulipa humilis (Niedrige Tulpe)

Tulipa humilis ist in der Türkei und dem Iran heimisch. Sie wird in Sorten angeboten, mit roten, rosa, weißen oder mehrfarbigen Blüten. Ein deutscher Name scheint sich nicht etabliert zu haben. Aufgrund ihrer Größe, sie erreicht Höhen zwischen 10 und 20 Zentimtern, wird sie entweder als Zwerg-Tulpe oder Niedrige Tulpe bezeichnet.

Tulipa humilis

Tulipa humilis “Persian Pearl”

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Narcissus cyclamineus (Alpenveilchen-Narzisse)

Den Trivialnamen Alpenveilchen-Narzisse verdankt Narcissus cyclamineus ihren nach hinten geklappten Kronblättern. Die Blütenstände sollen denen der Alpenveilchen ähnlich sehen. Ein Bild zum Vergleich finden Sie am Ende des Artikels.

Narcissus cyclamineus

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Colchicum bulbocodium (Frühlingslichtblume)

Die Frühlingslichtblume (Colchicum bulbocodium) ist die kleine Schwester der Herbstzeitlose. Sie blüht im Frühjahr, je nach Witterung ab Ende Februar und wird ungefähr 10 Zentimter hoch. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Europa bis in den Kaukasus.

Weitere Namen: Lichtblume, Lichtmessblume und Bulbocodium vernum*.

Colchicum bulbocodium

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Saxifraga × apiculata (Elfenbein-Steinbrech)

Auch für den Steingarten gibt es Frühblüher, wie zum Beispiel die Sorten des Elfenbein-Steinbrech (Saxifraga × apiculata). Er ist mit weißen, hell- oder dunkelgelben Blüten zu erhalten. Die bereits Ende Februar erscheinen können.

Saxifraga apiculata

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Crocus tommasinianus (Elfenkrokus)

Der Elfenkrokus (Crocus tommasinianus) ist in Ungarn, Kroatien und Bulgarien heimisch. Es werden rosa, lila, gelb und mehrfarbig blühende Sorten angeboten. Weiter Namen: Dalmatiner Krokus oder Wildkrokus.

Crocus tommasinianus

Crocus tommasinianus (Elfenkrokus)

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Narcissus bulbocodium (Reifrocknarzisse)

Die Reifrocknarzisse (Narcissus bulbocodium) unterscheidet sich nicht nur optisch von den anderen Arten, ihre Blätter ähneln denen des Schnittlauch und sind rund. Sie kann, wenn der Boden gleichmäßig feucht ist, immergrün wachsen.

Es sind hell- und dunkelgelb blühende Sorten zu erhalten, die zwischen 10 und 20 Zentimter hoch werden können. Die Blütezeit erstreckt sich von März bis Mai.

Narcissus bulbocodium

Narcissus bulbocodium (Reifrocknarzisse)

Reifrocknarzisse (Narcissus bulbocodium) Pflege

  1. Standort: sonnig
  2. Boden: gleichmäßig bis mäßig feucht, durchlässig, Steingarten, Trockenbeet
  3. Pflanzzeit: August bis November
  4. Pflanztiefe & Abstand: 10 Zentimeter
  5. Düngen: nein
  6. Vermehrung: Tochterknollen, Samen
  7. Winterhart: ja, bis -15 °C

Standort: Ein sonniges, warmes und geschütztes Plätzchen ist ideal, zum Beispiel an einer Hauswand. Gerne im Steingarten oder Trockenbeet.

Boden: Der Boden darf nicht zu schwer sein. In ihrem natürlichen Lebensraum besiedelt die Reifrocknarzisse auch felsige Böden.

Enthält die Erde viel Lehm, dann arbeitet man beim Pflanzen etwas Sand und/oder feinen Kies ein.

Gießen: Ist die Erde ganzjährig gleichmäßig feucht, zieht Narcissus bulbocodium ihre Blätter im Sommer nicht ein.

Im Wuchsverhalten schein sie flexibel zu sein. Ich habe schon erlebt, dass sie nur den Sommer blattlos verbringt und bereits im Herbst wieder austreibt.

Pflanzzeit & -tiefe: Optimal zum Anwachsen ist es, wenn die Zwiebeln zwischen August und November in den Boden kommen. Abstand und Tiefe sollten ungefähr 10 Zentimeter betragen.

Überwintern: Leider ist die Reifrocknarzisse nur bedingt winterhart. Mehr als -15 °C verträgt sie nicht. In rauen Regionen sollte man sie im Topf kultivieren und frostfrei überwintern. Vorgehen kann man, wie bei Sternbergia beschrieben.

Vermehren: Die Vermehrung erfolgt durch Tochterzwiebeln. Selbstaussaat konnte ich nicht beobachten.

Reifrocknarzisse

Leucojum aestivum (Knotenblume)

Die Knotenblumen (Leucojum) sehen nicht nur aus wie die großen Schwestern der Schneeglöckchen, sie sind nahe mit ihnen verwandt. Es gibt 2 Arten, die hier vorgestellte Leucojum aestivum sowie L. vernum. Unterscheiden lassen sie sich anhand ihrer Blütenstände. Bei L. aestivum befinden sich daran mehrere Blüten, bei L. vernum zumeist nur eine.

Leucojum aestivum

Leucojum aestivum (Knotenblume, Märzenbecher)

Knotenblume (Leucojum aestivum) Pflege

  1. Standort: sonnig bis halbschattig
  2. Boden: gleichmäßig feucht, lehmig
  3. Pflanzzeit: September bis Dezember
  4. Pflanztiefe & Abstand: 10 Zentimeter
  5. Düngen: nein
  6. Vermehrung: Tochterknollen, Samen
  7. Winterhart: ja, bis -25 °C

Standort: Ein sonniger bis halbschattiger Standort wird vertragen. Die Sommer-Knotenblume kommt mit Wurzeldruck zurecht und eignet sich zum Unterpflanzen vom Bäumen oder Sträuchern.

Boden: Normale Beeterde, die schwer, also lehmig sein darf. Die Art soll auch sumpfige Regionen besiedeln.

Gießen: Im Gegensatz zu den Schneeglöckchen, ist die Vegetationszeit von Leucojum aestivum deutlich länger. Sie kann ihre Blätter erst im Herbst einziehen. Während dieser Zeit sollte die Erde gleichmäßig feucht sein.

Pflanzzeit & -tiefe: Die Zwiebeln sind, auch im Kühlschrank, nicht solange haltbar wie die von Narzissen oder Tulpen und müssen sofort nach dem Kauf gesteckt werden. Mit einem Abstand und einer Tiefe von ungefähr 10 Zentimetern.

Vermehren: Die Knotenblume vermehrt sich durch Tochterzwiebeln, aber langsamer als das die Schneeglöckchen machen.

Knotenblume

Vortreiben

Leucojum aestivum eignet sich zum Vortreiben im Haus. Damit sie blüht, müssen die Zwiebeln stratifiziert werden. Dafür stellt man den Topf für 6 bis 8 Wochen in den Kühlschrank.

Als Substrat kann Blumenrede oder wie auf dem Bild oben, Kies zum Einssatz kommen. Damit sie nicht vergeilen, also dünne Lichtmangeltriebe bilden die umknicken, sollten sie am sonnigen Fenster stehen.

Sternbergia lutea (Goldkrokus, Gewitterblume)

Die als Goldbecher, Gewitterblume oder Goldkrokus bekannte Sternbergia lutea ist nahe mit den Narzissen verwandt, aber nicht mit den Krokussen. Sie kann bis zu 20 Zentimeter hoch werden, blüht von August bis September und stammt aus dem Mittelmeerraum.

Sternbergia lutea

Sternbergia lutea (Goldkrokus, Gewitterblume)

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