Knollen & Zwiebeln

Erythronium “Pagoda” (Forellenlilie)

Bei Erythronium “Pagoda” handelt es sich um eine Hybride (Kreuzung), die aus E. tuolumnense und E. californicum “White Beauty” entstanden sein soll. Ihre Elternarten sind in Kalifornien heimisch.

Die als Forellenlilie, Zahnlilie oder Hunds-Zahnlilie bekannte Pflanze wird ungefähr 30 Zentimeter hoch und blüht von April bis Mai. Sie ist nahe mit den Lilien sowie den Tulpen verwandt und zieht sich im Sommer in ihre Zwiebel zürück.

Erythronium Pagoda

Erythronium-Hybride “Pagoda”

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Primula elatior (Wald-Schlüsselblume)

Die heimische Wald-Schlüsselblume (Primula elatior) ist nicht nur in Wäldern zu finden, sie besiedelt auch Wiesen. Ihre Blüten zeigt sie von März bis Mai. Neben der gelben Naturform werden auch Sorten, zum Beispiel mit roten, rosa oder mehrfarbigen Blüten angeboten.

Weitere Namen: Himmelsschlüssel, Hohe Schlüsselblume, Wald-Primel.

Primula elatior

Wald-Schlüsselblume (Primula elatior) Pflege

  1. Standort: sonnig bis halbschattig
  2. Boden: gleichmäßig feucht, lehmig, humos
  3. Pflanzzeit: Frühjahr bis Herbst
  4. Abstand: 25 Zentimeter
  5. Düngen: Kompost, organisch
  6. Vermehrung: Samen
  7. Winterhart: je nach Sorte bis -25 °C

Standort: Nur wenig Pflege benötigt Primula elatior an einem halbschattigen Standort. Dort können die Zuchtsorten bereits im Herbst einzelne Blüten zeigen. Ein sonniges Plätzchen wird auch vertragen.

Da sie mit Wurzeldruck zurechtkommt, kann sie zum Unterpflanzen von Bäumen oder Sträuchern verwendet werden.

Boden: Die Wald-Schlüsselblume mag es nicht ganz so karg wie Primula veris. Ideal ist ein gleichmäßig feuchter, lehmig-humoser Boden. Den Humus kann man in Form von Komposterde einbringen.

Gießen: Entsprechend ihren natürlichen Vorkommen in Au- und Mischwäldern sowie Feuchtwiesen, sollte Primula elatior vom Frühjahr bis in den Herbst regelmäßig gegossen werden.

Schlüsselblume

Düngen: Gelegentliche Gaben sind willkommen. Im Herbst kann der Boden rund um die Pflanzen mit Kompost bedeckt werden. Teichwasser oder organische Dünger eignen sich ebenfalls.

Vermehren: Sät sich selbst aus. Große Exemplare lassen sich teilen.

Primula elatior Gold Lace

Primula elatior “Gold Lace”

Tulipa humilis (Niedrige Tulpe)

Tulipa humilis ist in der Türkei und dem Iran heimisch. Sie wird in Sorten angeboten, mit roten, rosa, weißen oder mehrfarbigen Blüten. Ein deutscher Name scheint sich nicht etabliert zu haben. Aufgrund ihrer Größe, sie erreicht Höhen zwischen 10 und 20 Zentimtern, wird sie entweder als Zwerg-Tulpe oder Niedrige Tulpe bezeichnet.

Tulipa humilis

Tulipa humilis “Persian Pearl”

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Narcissus cyclamineus (Alpenveilchen-Narzisse)

Den Trivialnamen Alpenveilchen-Narzisse verdankt Narcissus cyclamineus ihren nach hinten geklappten Kronblättern. Die Blütenstände sollen denen der Alpenveilchen ähnlich sehen. Ein Bild zum Vergleich finden Sie am Ende des Artikels.

Narcissus cyclamineus

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Colchicum bulbocodium (Frühlingslichtblume)

Die Frühlingslichtblume (Colchicum bulbocodium) ist die kleine Schwester der Herbstzeitlose. Sie blüht im Frühjahr, je nach Witterung ab Ende Februar und wird ungefähr 10 Zentimter hoch. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Europa bis in den Kaukasus.

Weitere Namen: Lichtblume, Lichtmessblume und Bulbocodium vernum*.

Colchicum bulbocodium

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Saxifraga × apiculata (Elfenbein-Steinbrech)

Auch für den Steingarten gibt es Frühblüher, wie zum Beispiel die Sorten des Elfenbein-Steinbrech (Saxifraga × apiculata). Er ist mit weißen, hell- oder dunkelgelben Blüten zu erhalten. Die bereits Ende Februar erscheinen können.

Saxifraga apiculata

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Ranunculus ficaria (Scharbockskraut)

Ob unser heimisches Scharbockskraut den botanischen Namen Ficaria verna oder Ranunculus ficaria tragen soll, darüber sind sich die Botaniker noch oder mal wieder nicht einig. Auf jeden Fall gilt das von Februar bis April blühende Hahnenfußgewächs völlig zu Unrecht als “Unkraut”. Es macht sich zwar gerne in der Wiese breit, seine Vegetationszeit ist aber kurz, bereits Anfang Mai zieht es seine Blätter wieder ein.

Ranunculus ficaria

Ranunculus ficaria “Brazen Hussy”

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Vinca minor (Kleines Immergrün)

Das Kleine Immergrün (Vinca minor) ist ein mit dem Oleander verwandtes Hundsgiftgewächs (Apocynaceae). Es wächst kriechend und ist mit lila, rosa und weißen Blüten zu erhalten. Die kann es bereits im Februar zeigen. Es wird auch eine Sorte mit panaschierten, also grün-gelb gemusterten Blättern angeboten.

Vinca minor

Vinca minor (Kleines Immergrün)

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Crocus tommasinianus (Elfenkrokus)

Der Elfenkrokus (Crocus tommasinianus) ist in Ungarn, Kroatien und Bulgarien heimisch. Es werden rosa, lila, gelb und mehrfarbig blühende Sorten angeboten. Weiter Namen: Dalmatiner Krokus oder Wildkrokus.

Crocus tommasinianus

Crocus tommasinianus (Elfenkrokus)

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Narcissus bulbocodium (Reifrocknarzisse)

Die Reifrocknarzisse (Narcissus bulbocodium) unterscheidet sich nicht nur optisch von den anderen Arten, ihre Blätter ähneln denen des Schnittlauch und sind rund. Sie kann, wenn der Boden gleichmäßig feucht ist, immergrün wachsen.

Es sind hell- und dunkelgelb blühende Sorten zu erhalten, die zwischen 10 und 20 Zentimter hoch werden können. Die Blütezeit erstreckt sich von März bis Mai.

Narcissus bulbocodium

Narcissus bulbocodium (Reifrocknarzisse)

Reifrocknarzisse (Narcissus bulbocodium) Pflege

  1. Standort: sonnig
  2. Boden: gleichmäßig bis mäßig feucht, durchlässig, Steingarten, Trockenbeet
  3. Pflanzzeit: August bis November
  4. Pflanztiefe & Abstand: 10 Zentimeter
  5. Düngen: nein
  6. Vermehrung: Tochterknollen, Samen
  7. Winterhart: ja, bis -15 °C

Standort: Ein sonniges, warmes und geschütztes Plätzchen ist ideal, zum Beispiel an einer Hauswand. Gerne im Steingarten oder Trockenbeet.

Boden: Der Boden darf nicht zu schwer sein. In ihrem natürlichen Lebensraum besiedelt die Reifrocknarzisse auch felsige Böden.

Enthält die Erde viel Lehm, dann arbeitet man beim Pflanzen etwas Sand und/oder feinen Kies ein.

Gießen: Ist die Erde ganzjährig gleichmäßig feucht, zieht Narcissus bulbocodium ihre Blätter im Sommer nicht ein.

Im Wuchsverhalten schein sie flexibel zu sein. Ich habe schon erlebt, dass sie nur den Sommer blattlos verbringt und bereits im Herbst wieder austreibt.

Pflanzzeit & -tiefe: Optimal zum Anwachsen ist es, wenn die Zwiebeln zwischen August und November in den Boden kommen. Abstand und Tiefe sollten ungefähr 10 Zentimeter betragen.

Überwintern: Leider ist die Reifrocknarzisse nur bedingt winterhart. Mehr als -15 °C verträgt sie nicht. In rauen Regionen sollte man sie im Topf kultivieren und frostfrei überwintern. Vorgehen kann man, wie bei Sternbergia beschrieben.

Vermehren: Die Vermehrung erfolgt durch Tochterzwiebeln. Selbstaussaat konnte ich nicht beobachten.

Reifrocknarzisse

 

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