crocus hybriden (frühlings-krokusse)

ein klassiker unter den frühblühern sind ohne zweifel die frühlings-krokusse (crocus hybriden). sie kommen besonders gut zur geltung, wenn sie in gruppen gepflanzt werden. zu erhalten sind sie in vielen blütenfarben, ein- oder mehrfarbig. dank dem milden pfälzer klima blühen sie bei uns oft schon ende januar/anfang februar.

frühlings-krokus

ein verwandter des frühlingskrokos ist übrigens der safran (crocus sativus). seine roten stempelfäden sind ein beliebtes gewürz.

frühlings-krokusse (crocus hybriden) im garten

  1. standort: sonnig bis absonnig
  2. boden: mäßig bis gleichmäßig feucht, etwas sand oder kies
  3. vermehrung: samen
  4. winterhart: ja, ohne schutz
  5. blütezeit: februar bis april

die knollen der crocus hybriden sind im herbst im handel zu finden. idealerweise werden sie dann sofort ausgebracht. wenn das wetter mitspielt, kann man sie aber auch noch im januar setzen. solange müssen sie aber kühl, luftig und trocken gelagert werden. die pflanztiefe liegt zwischen fünf und zehn zentimetern, bei einem abstand von zehn zentimetern.

die frühlings-krokusse eignen sich sehr gut zum unterpflanzen von bäumen und sträuchern – wenn diese ihr laub während des winters abwerfen. man kann sie aber auch in die wiese pflanzen.

an den boden stellen sie keine besonderen ansprüche, er darf nur nicht dauerhaft unter wasser stehen. ideal ist es, wenn er etwas sand oder feinen kies enthält. während der wachstums- und blütezeit sollte er gleichmäßig feucht sein. gießen muss man nur in sehr trockenen jahren.

krokusse

die blätter der frühlings-krokusse sollten erst abgeschnitten werden, wenn sie vertrocknet sind. so haben die pflanzen die möglichkeit um genügend nährstoffe in ihre knolle einzulagern. das ist wichtig für die blüte im darauffolgenden frühjahr. sind sie im rasen platziert, sollte man das vor dem mähen beachten.

crocus-hybride

um die vermehrung muss man sich nicht kümmern, das machen die crocus hybriden an ihnen zusagenden standorten von alleine. sie produzieren tochterknollen und breiten sich so im laufe der zeit flächenmäßig aus.

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