Crocus sativus (Herbst-Krokus, Safran)

Der Safran oder Herbst-Krokus (Crocus sativus), dürfte der wohl bekannteste Vertreter seiner Gattung sein. Seine roten Stempelfäden sind ein edles Gewürz, wegen ihnen wird er seit mehreren Tausend Jahren als Kulturpflanze angebaut. Das Schwertliliengewächs (Iridaceae) soll ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammen.

Crocus sativus

Er blüht, der Trivialname Herbst-Krokus lässt es erahnen, von September bis November. Seine Blätter behält er den Winter über und zieht sie erst im Frühjahr ein. Die Wuchshöhe beträgt zwischen 10 und 15 Zentimetern.

Herbst-Krokus, Safran (Crocus sativus) Pflege

  1. Standort: sonnig
  2. Boden: gleichmäßig bis mäßig feucht, durchlässig, etwas Sand, feiner Kies
  3. Vermehrung: Tochterknollen
  4. Winterhart: ja, bis -20 °C

Crocus sativus eignet sich für voll- bis teilsonnige Standorte.

An den Boden stellt er keine speziellen Ansprüche, er darf nur nicht dauerhaft unter Wasser stehen und sollte vom Herbst bis in das Frühjahr gleichmäßig feucht sein. Ist er schwer, kann man ihn durch das Einbringen von feinem Kies durchlässig machen.

Die Pflanztiefe und der Abstand der Knollen betragen ungefähr 10 Zentimeter. Man steckt sie so, dass der kleine Zipfel nach oben zeigt. Sie sollten sofort nach dem Kauf gepflanzt werden. Für ein paar Tage lassen sie sich im Gemüsefach des Kühlschranks lagern.

Safran-Knolle

Da die Wachstums- und Blütezeit des Safran im Herbst und Winter liegt, benötigt er nur wenig Pflege. Gegossen werden muss nur während längerer Trockenperioden. Die in unseren Breiten zu dieser Zeit ja recht selten sind.

Seine Blüten sind steril, Crocus sativus kann sich nicht selbst aussäen und nur durch Tochterknollen vermehrt werden.

Herbst-Krokus

Wird er im Balkonkasten oder Kübel kultiviert, dann sollte man ihn während des Winters vor allzuviel Regen geschützt platzieren. Sonst können die Knollen verfaulen. Das gilt übrigens auch für andere Zwiebel- und Knollengewächse.

Für die Topfkultur verwende ich ein Substrat, gemischt aus Blumenerde, Sand und Tongranulat im Verhältnis 2:1:1. Es darf zwischen den Wassergaben gut an-, aber nicht ganz austrocknen. Im Winter wird nur an frostfreien Tagen gegossen.

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