Erythronium „Pagoda“ (Forellenlilie)

Bei Erythronium „Pagoda“ handelt es sich um eine Hybride (Kreuzung), die aus E. tuolumnense und E. californicum „White Beauty“ entstanden sein soll. Ihre Elternarten sind in Kalifornien heimisch.

Die als Forellenlilie, Zahnlilie oder Hunds-Zahnlilie bekannte Pflanze wird ungefähr 30 Zentimeter hoch und blüht von April bis Mai. Sie ist nahe mit den Lilien sowie den Tulpen verwandt und zieht sich im Sommer in ihre Zwiebel zürück.

Erythronium Pagoda Forellenlilie

Erythronium-Hybride „Pagoda“

Forellenlilie (Erythronium „Pagoda“) Pflege
  1. Standort: sonnig bis schattig
  2. Boden: gleichmäßig feucht im Frühjahr, mäßig feucht im Sommer, sandig-lehmig, humos
  3. Pflanzzeit: September bis Dezember
  4. Abstand: 25 Zentimeter
  5. Tiefe: 10-15 Zentimeter
  6. Düngen: etwas Kompost im Herbst
  7. Vermehrung: Samen, Tochterzwiebeln
  8. Winterhart: bis -25 °C

Standort:

Ideal ist ein halbschattiges Plätzchen, an dem sie verwildern kann, zum Beispiel unter Bäumen oder Sträuchern, die ihre Blätter im Winter abwerfen. Verträgt bei ausreichender Bodenfeuchte auch Sonne.

Boden:

Die Forellenlilie gedeiht gut in einem lehmig-humosen Boden, der Sand oder feinen Kies enthalten darf.

Gießen:

Die Erde sollte ganzjährig gleichmäßig feucht aber nicht tropfnass sein.

Pflanzzeit & -tiefe:

Die Zwiebeln von Erythronium „Pagoda“ trocknen schnell aus und müssen, wenn überhaupt, im Kühlschrank gelagert werden.

Stecken kann man sie von September bis Dezember. Die Tiefe darf 10 bis 15 Zentimeter betragen, der Abstand zwischen den Pflanzen ungefähr 25 Zentimeter, sodass auch Tochterzwiebeln noch ein Plätzchen finden.

Forellenlilie

Düngen:

Im Herbst kann der Boden rund um die Forellenlilie mit einer dünnen Schicht Komposterde bedeckt werden.

Vermehrung:

Vermehrt sich durch Tochterzwiebeln. Selbstaussaat konnte ich nicht beobachten.

Forellenlilien und Schnecken

Leider sind die Forellenlilien bei Schnecken ähnlich beliebt wie die verwandten Krötenlilien. In einem Garten mit vielen Schnecken, überleben sie deshalb nicht lange, da die schleimigen Kriecher besonders gerne die jungen und noch zarten Blätter fressen. Durch Schneckenringe lassen sie sich von den Pflanzen fernhalten, diese Teile sehen allerdings nicht wirlich schick aus.

Welche Schnecken an Ihren Gartenpflanzen knabbern, können Sie hier bestimmen.

Erythronium Pagoda

Erythronium „Pagoda“ mit von Schnecken angefressenen Blüten und Blättern.

Die Gattung Erythronium

Die Gattung zählt zu den Liliengewächsen (Liliaceae) beinhaltet ungefähr 32 Arten, von denen die meisten in Nordamerika heimisch sind. Aus Europa stammt Erythronium dens-canis.

Hundszahn-Zwiebeln

Die Trivialnamen Zahnlilie oder Hundszahnlilie basieren auf der Form der Zwiebeln. Die bei einigen Arten an einen Hundszahn erinnern sollen.

Hundszahn-Lilie-Blätter

Blätter und Blütenknospen der Hundszahn-Lilie aufgenommen Ende März. Rechts sind bereits die ersten Schnecken-Fraßspuren zu sehen.

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