Scilla siberica (Blaustern)

Die Gattung Scilla zählt zur Unterfamilie Scilloideae (ehemals Hyazinthengewächse) innerhalb der Spargelgewächse (Asparagaceae) und beinhaltet ca. 80 Arten. Davon am häufigsten als Gartenpflanze Verwendung finden dürften der Sibirische Blaustern (Scilla siberica) und der Zweiblättrige Blaustern (S. bifolia). Beide Arten blühen von Februar bis April.

scilla siberica

Der Sibirische Blaustern ist auch mit weißen Blüten zu erhalten. Er kann bis zu 15 zZentimeter hoch werden und wird auch als Sternhyazinthe bezeichnet. Sein natürliches Verbreitungsgebiet liegt unter anderem in Russland, der Türkei und dem Iran.

Blaustern (Scilla siberica) Pflege

  1. Standort: sonnig bis halbschattig
  2. Boden: gleichmäßig bis mäßig feucht während der Wachstumszeit, Steingarten, Trockenbeet
  3. Vermehrung: Samen, Tochterzwiebeln
  4. Winterhart: ja, ohne Schutz bis -28 °C

Scilla siberica gedeiht am besten an einem sonnigen Standort, kommt aber auch mit einem halbschattigen Plätzchen zurecht – wenn er dort gelegentlich auf einen Sonnenstrahl trifft. Man kann den Blaustern zum Unterpflanzen von Büschen oder größeren Stauden verwenden. Pflanztiefe und Abstand: ca. 10 Zentimeter.

Der Blaustern ist anpassungsfähig, man kann ihn ins Beet, die Wiese oder den Steingarten pflanzen. Wichtig ist nur, dass der Boden kein Wasser anstaut.

blaustern

Gegossen werden muss nur, wenn es während der Wachstums- und Blühperiode im Frühjahr für längere Zeit nicht geregnet hat. Gedüngt wird Scilla siberica bei mir nicht.

Im Frühsommer zieht der Blaustern seine Blätter ein. Die darf man erst abschneiden, wenn sie vertrocknet sind. Nur so hat die Pflanze die Möglichkeit, genügend Nährstoffe in ihre Zwiebel einzulagern, um die Ruhezeit zu überstehen.

Die Vermehrung erfolgt durch Tochterzwiebeln und Selbstaussaat. Wer das nicht möchte, muss Verblühtes regelmäßig entfernen.

Der Blaustern ist in unseren Breiten ausreichend winterhart und muss während dieser Zeit nicht abgedeckt werden.

blausterne

Wird er in die Wiese gepflanzt, mäht man die am besten erst, wenn seine Blätter vertrocknet sind. Wie am Bild oben zu erkennen ist, neigt er ein klein wenig zum Wuchern.

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