Narcissus bulbocodium (Reifrocknarzisse)

Die Reifrocknarzisse (Narcissus bulbocodium) unterscheidet sich nicht nur optisch von den anderen Arten, ihre Blätter ähneln denen des Schnittlauch und sind rund. Sie kann, wenn der Boden gleichmäßig feucht ist, immergrün wachsen.

Es sind hell- und dunkelgelb blühende Sorten zu erhalten, die zwischen 10 und 20 Zentimter hoch werden können. Die Blütezeit erstreckt sich von März bis Mai.

Narcissus bulbocodium

Narcissus bulbocodium (Reifrocknarzisse)

Reifrocknarzisse (Narcissus bulbocodium) Pflege

  1. Standort: sonnig
  2. Boden: gleichmäßig bis mäßig feucht, durchlässig, Steingarten, Trockenbeet
  3. Pflanzzeit: August bis November
  4. Pflanztiefe & Abstand: 10 Zentimeter
  5. Düngen: nein
  6. Vermehrung: Tochterknollen, Samen
  7. Winterhart: ja, bis -15 °C

Standort: Ein sonniges, warmes und geschütztes Plätzchen ist ideal, zum Beispiel an einer Hauswand. Gerne im Steingarten oder Trockenbeet.

Boden: Der Boden darf nicht zu schwer sein. In ihrem natürlichen Lebensraum besiedelt die Reifrocknarzisse auch felsige Böden.

Enthält die Erde viel Lehm, dann arbeitet man beim Pflanzen etwas Sand und/oder feinen Kies ein.

Gießen: Ist die Erde ganzjährig gleichmäßig feucht, zieht Narcissus bulbocodium ihre Blätter im Sommer nicht ein.

Im Wuchsverhalten schein sie flexibel zu sein. Ich habe schon erlebt, dass sie nur den Sommer blattlos verbringt und bereits im Herbst wieder austreibt.

Pflanzzeit & -tiefe: Optimal zum Anwachsen ist es, wenn die Zwiebeln zwischen August und November in den Boden kommen. Abstand und Tiefe sollten ungefähr 10 Zentimeter betragen.

Überwintern: Leider ist die Reifrocknarzisse nur bedingt winterhart. Mehr als -15 °C verträgt sie nicht. In rauen Regionen sollte man sie im Topf kultivieren und frostfrei überwintern. Vorgehen kann man, wie bei Sternbergia beschrieben.

Vermehren: Die Vermehrung erfolgt durch Tochterzwiebeln. Selbstaussaat konnte ich nicht beobachten.

Reifrocknarzisse

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