Sternbergia lutea (Goldkrokus, Gewitterblume)

Die als Goldbecher, Gewitterblume oder Goldkrokus bekannte Sternbergia lutea ist nahe mit den Narzissen verwandt, aber nicht mit den Krokussen. Sie kann bis zu 20 Zentimeter hoch werden, blüht von August bis September und stammt aus dem Mittelmeerraum.

Sternbergia lutea

Sternbergia lutea (Goldkrokus, Gewitterblume)

Gewitterblume (Sternbergia lutea) Pflege
  1. Standort: sonnig
  2. Boden: mäßig feucht, durchlässig, sandig-lehmig, Steingarten, Trockenbeet
  3. Pflanzzeit: August/September
  4. Pflanztiefe & Abstand: 10 bis 15 Zentimeter
  5. Düngen: nein
  6. Vermehrung: Tochterknollen, Samen
  7. Winterhart: ja, bis -15 °C

Standort: Sternbergia lutea benötigt einen vollsonnigen Standort um sich optimal entwickeln zu können.

Boden: Damit sie unsere nasskalten Winter gut übersteht, muss der Boden durchlässig sein. Ich habe ihn so aufbereitet: Gartenerde, Bimskies und Sand im Verhältnis 2:1:1.

Ideal ist ein Plätzchen im Steingarten oder Trockenbeet.

Sternbergia lutea

Gießen: Die Wachstums- und Blütezeit der Gewitterblume erstreckt sich vom Herbst bis in das Frühjahr. Den Sommer verbringt sie als blattlose Zwiebel. Gießen muss man nur während längerer Trockenzeiten im Herbst.

Pflanzzeit & -tiefe: Die Zwiebeln sollten im August/September in die Erde kommen, damit sie Blätter sowie Blüten ausbilden und sich etablieren können. Tiefe und Abstand betragen 10 bis 15 Zentimeter.

Sternbergia lutea

Überwintern: Bei uns – ich habe sie an 2 Standorten -, hat sich Sternbergia lutea als gut winterhart erwiesen. Hier wird es aber selten kälter als -15 °C.

Vermehren: Die Vermehrung erfolgt durch Tochterzwiebeln, sodass sich im Laufe der Jahre kleine Grüppchen bilden. Aber um einiges langsamer, als bei den Narzissen oder Schneeglöckchen.

Die Gewitterblume sät sich, zumindest nach meinen Beobachtungen, nicht selbst aus.

Sternbergia lutea Gewitterblume

Die Pflege im Topf

Wie auf dem Bild oben unschwer zu erkennen ist, eignet sich Sternbergia lutea für die Kultur im Topf. Da sie in der Wohnung schnell verblüht, macht man das am besten auf dem Balkon.

Als Topfpflanze sollte man ihr aber nur leichte Fröste zumuten, bis -5 °C. Solange es richtig kalt ist, platziert man sie an einem kühlen Plätzchen im Haus.

Das Substrat muss zwischen den Wassergaben gut an-, aber nicht austrocknen dürfen. Ich habe eine ähnliche Mischung wie im Garten verwendet, bestehend aus 2 Teilen Blumenerde sowie je einem Teil Sand und Bimskies (alternativ Tongranulat).

Während der Sommerruhe reicht ein Schlückchen Wasser im Monat.

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